Unwetter "Rapperswil-Rüti" vom 16.07.2003

 

Der heisseste Tag der Woche und wiederum verkündeten die Meteorologen starke Gewitter auf den Nachmittag und Abend. Die Voraussetzung dafür war mit der aktuellen Wetterlage erfüllt. Mit einer Südwestlichen Strömung wurde feuchtwarme Mittelmeerluft in die Schweiz gebracht. Zudem war bis am späten Nachmittag eine Fönströmung im Osten vorhanden. Diese beiden Zustände begünstigten das Entstehen einer grossen Gewitterzelle im Raum Rapperswil. Ursprünglich entstand diese Zelle im Napfgebiet. Dort hatte sie zudem Hagel gebracht. Auf ihrem Weg in den Osten verlor diese Zelle an Aktivität und konnte dort innert kurzer Zeit markant an Grösse zulegen. Hagel entstand im Raum Rapperswil dabei nicht mehr. Die Winde waren derart stark, dass viele Bäume entwurzelt oder geknickt wurden. Äste, Bleche usw. flogen durch die Luft. Die Windgeschwindigkeit lag bei ca. 120Km/h !!

Nachfolgend einige eindrucksvolle Bilder.

 

 

Vor der Gewitterwolke waren diese Wolkenfetzen. Zuerst sah es wie ein entstehender Tornado aus. Es zeigte sich bereits jetzt, dass ein sehr starkes Gewitter auf uns zukommen würde!

 

 

Nachdem der Regen einsetzte, sah es aus als ob die Sonne untergehen würde. Der Wind war nicht mehr so stark jedoch regnete es derart stark, dass die Sichtweite manchmal bei 50 Meter lag.

 

 

Ein Bild der Zerstörung. Ein mächtiger Baum wurde bei einer Sturmböe entwurzelt und fiel ca. einen Meter neben ein Auto zu Boden.

 

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